Mit einem milliardenschweren Paket sollen Familien in Deutschland ab nächstem Jahr finanziell deutlich entlastet werden. Am Donnerstag, den 11. Oktober 2018, fand im Plenum des Bundestags die erste Lesung zum Familienentlastungsgesetz statt. 

Starke Familien im Zentrum

Starke Familien sind Zentrum und Ziel der Politik der CSU im Bundestag. Denn ohne starke Familien gibt es keine starke Gesellschaft. Entlastungen für Familien gehören daher nicht auf die lange Bank, sondern ganz nach oben auf die Agenda. Deshalb hat die CSU im Bundestag bereits in den Koalitionsverhandlungen eine deutliche Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrags durchgesetzt. Das nun von der Bundesregierung vorgelegte Familienentlastungsgesetzt trägt daher eine klare christsoziale Handschrift. Der aktuelle Gesetzentwurf soll die Steuerbelastung für Familien in den Jahren 2019 und 2020 um insgesamt 9,8 Milliarden Euro senken. Das ist ein echter Meilenstein. Zu den einzelnen Maßnahmen gehört unter anderem eine Erhöhung des Kindergeldes um zehn Euro monatlich ab Juli nächsten Jahres. Zum 1. Januar 2021 erfolgt eine weitere Erhöhung um insgesamt 15 Euro. 

CSU löst Wahlversprechen ein

Außerdem werden die steuerlichen Kinderfreibeträge ab 1. Januar 2019 von derzeit 7.428 Euro um 192 Euro auf 7.620 Euro angehoben. 2020 steigt der Kinderfreibetrag dann um weitere 192 Euro auf dann 7.812 Euro. Zur Sicherstellung der Freistellung des steuerlichen Existenzminiums wird der Grundfreibetrag ebenfalls erhöht. 2019 erfolgt eine erste Erhöhung um 168 Euro, 2020 um weitere 240 Euro. Die CSU im Bundestag geht auch die kalte Progression an. Um diese auszugleichen, werden künftig die Eckwerte des Einkommenstarifs verschoben, wodurch es zu einer Entlastung der Steuerzahler kommt. In seiner Plenarrede zeigte sich CSU-Finanzpolitiker Hans Michelbach sehr zufrieden mit dem Erreichten und stellte fest, dass diese Legislaturperiode gut für Kinder und Familien werde. Mit dem Familienentlastungsgesetz löse die CSU im Bundestag ihr zentrales Wahlversprechen ein, Familien zu stärken und zu entlasten, so Michelbach. 
 

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