Der Rücktritt ist ein großer Verlust
Der langjährige Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt, hat heute aus persönlichen Gründen den Bundesinnenminister gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Michael Frieser:
„Herr Dr. Schmidt hat in vorbildlicher Weise außergewöhnliche Arbeit für Europas wichtigste Integrationsbehörde geleistet. In schwierigen Zeiten hat er den Aufbau auch gegen härteste Widerstände und Herausforderungen gemeistert. Der Bundesinnenminister ist der Bitte Schmidts zu Recht mit Bedauern nachgekommen. Der Rücktritt ist ein großer Verlust.
Die dramatisch gestiegenen Zahlen von Asylsuchenden in Deutschland stellen neben den Ländern und Kommunen auch das Bundesamt vor enorme Herausforderungen. Dr. Manfred Schmidt hat als Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge auch diese Ausnahmesituation gemeistert.“
Hintergrund:
Dr. Manfred Schmidt leitete seit Dezember 2010 als Präsident das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Er hat stets besonnen und umsichtig gehandelt und mit großem Verantwortungsbewusstsein und Engagement die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes ihre wichtigen Aufgaben gut und engagiert wahrnehmen konnten.