Mehr Wertschätzung der regionalen Vielfalt und hohen Qualität

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung den vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegten Entwurf zur Änderung des Weingesetzes beschlossen. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, und der zuständige Berichterstatter Artur Auernhammer:

Gitta Connemann: „Der deutsche Wein verliert seit Jahren Anteile am internationalen Markt. Dabei ist seine Qualität herausragend. Aber sie könnte noch sichtbarer werden. Darunter leiden unsere Winzer. Aktuell kommen durch die Corona-Pandemie bedingte Einbrüche hinzu. Denn Gastronomie und Weinfeste fallen teilweise oder ganz aus. Deshalb braucht der deutsche Wein bessere Vermarktungschancen, und Verbraucherinnen und Verbraucher verständlichere und einfachere Informationen auf dem Etikett. Dafür wird die geographische Herkunft als Qualitätsmerkmal gestärkt. Damit wird dem Grundsatz Rechnung getragen: ‚Je kleiner die Herkunft, desto höher die Qualität.‘“

Artur Auernhammer: „Wir produzieren in Deutschland Weine von höchster Qualität. Der Weinanbau ist hierzulande von einer vielfältigen Struktur geprägt und Teil unserer Kulturlandschaft. Aus diesem Grunde ist es ein wichtiger Schritt, die Vermarktungschancen für deutsche Weine sowohl international als auch bei uns im Inland zu verbessern. Denn auch bei uns in Deutschland erfahren die einheimischen Produkte nicht immer die Wertschätzung, die sie verdient hätten. Insbesondere ist unsere regionale Vielfalt ein Alleinstellungsmerkmal, dass es herauszustellen gilt.“

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