Anlässlich der heute beschlossenen Absenkung des Pauschalierungssatzes für Landwirte äußern sich seitens der CSU im Bundestag der agrarpolitische Sprecher Artur Auernhammer, MdB und der finanzpolitische Sprecher Sebastian Brehm, MdB wie folgt:

„Wertschätzung für unsere Landwirte sieht anders aus. Mit der sogenannten Umsatzsteuerpauschalierung geht eine Bürokratievereinfachung für kleine und mittlere Betriebe einher. Aber Entlastung gerade für diese Betriebe ist offensichtlich nicht im Sinne der neuen Mehrheiten im Bundestag. Denn obwohl in der Anhörung deutlich geworden ist, dass das Berechnungsverfahren intransparent und nicht nachvollziehbar ist, beschließen die links-gelben Koalitionäre den Pauschalierungssatz für Landwirte von 10,7 % auf 9,5 % abzusenken. Ohne mit der Wimper zu zucken folgt man damit dem offensichtlich schlecht gemachten Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Für unsere Bäuerinnen und Bauern bedeutet dies eine Mehrbelastung von bis zu 95 Millionen Euro im Jahr. Dies dürfte nur ein erster Aufschlag für das sein, was von einer möglichen links-gelben Regierungskoalition für unsere Landwirte zu erwarten sein wird: Steuererhöhungen, zusätzliche Belastungen und neue Auflagen.“

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