Mit gemischten Gefühlen hat Artur Auernhammer, MdB, agrarpolitischer Sprecher der CSU im Bundestag, auf die Ergebnisse der Agrarministerkonferenz zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik reagiert:

„Ich bin erleichtert, dass nach langen und offenbar sehr schwierigen Verhandlungen endlich ein Kompromiss erzielt werden konnte. Sehr kritisch sehe ich aber die massive Umschichtung von Mitteln von der ersten in die zweite Säule. Es muss alles daran gesetzt werden, dass diese Mittel auch tatsächlich bei den Landwirten ankommen. Positiv ist dagegen, dass wir unsere kleinen und mittleren Betriebe stärken können, indem künftig zwölf Prozent der Direktzahlungen für die Förderung kleinerer Betriebe umverteilt werden. Ich hätte mir durchaus mehr vorstellen können,  aber das ist ein gutes Signal für unsere bayerischen Betriebe. Sehr irritiert bin ich aber darüber, dass die Stärkung der kleineren und mittleren Betriebe offensichtlich gegen harten Widerstand grüner Agrarminister erkämpft hat werden müssen. Offenbar haben die Grünen kein großes Interesse daran, gerade unseren kleinen bäuerlichen Betrieben unter die Arme zu greifen“.

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