Anlässlich der heutigen Plenardebatte zu den Plänen der EU-Kommission, den Pflanzenschutzmitteleinsatz drastisch einzuschränken, äußert sich der agrarpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Artur Auernhammer MdB, wie folgt: 

„Angesichts der weltweiten Nahrungsmittelkrise, die durch den Ukrainekrieg ausgelöst worden ist, ist es ein völlig falsches Signal aus Europa, den Pflanzenschutzmitteleinsatz drastisch einzuschränken. Ein Komplettverbot z.B. in FFH-Gebieten würde nicht nur vielen Landwirten die Existenzgrundlage nehmen, sondern auch die zu erwartenden Ernten massiv reduzieren. 
Ich erwarte daher von unserer Bundesregierung, dass sie sich in den anstehenden Verhandlungen auf europäischer Ebene dafür einsetzt, dass der Verordnungsvorschlag in dieser Form nicht kommt. Politik hat Verantwortung dafür, dass wir ausreichend Nahrungsmittel vor Ort produzieren können, um die Menschen im Land zu ernähren. Wir dürfen hier keine neuen Abhängigkeiten schaffen!“
 

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