Fachkräftebedarf einer alternden Gesellschaft kann durch Hebung der Potentiale gemildert werden

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hat auf Basis aktuellster Zahlen zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung untersucht, welche Konsequenzen der Rückgang der Personen im erwerbsfähigen Alter für das Arbeitsangebot in Deutschland haben wird. Hierzu erklärt der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Frieser:

„In den nächsten 20 Jahren verlassen die geburtenstarken Jahrgänge den Arbeitsmarkt. Bisher wurde davon ausgegangen, dass dies drastische Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort haben wird. Neue Erkenntnisse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen: Durch Heben bestehender Potentiale kann der Fachkräftebedarf abgemildert werden.  

Entscheidend ist nämlich nicht die Zahl der Erwerbstätigen allein, sondern vor allem, wie viele Stunden diese arbeiten und wie hoch die Arbeitsproduktivität ist. Hier gibt es zahlreiche Potentiale. Insbesondere Frauen und Ältere verfügen derzeit über ein großes Arbeitszeitpotential.

Neben weiterem Engagement, um Beruf und Familie zu vereinbaren, sind Bildungsanstrengungen zentral. 

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens bereits erkannt und das Weiterbildungskonzept MILLA entwickelt. Dieses flexible und modularisierte Weiterbildungsinstrument gilt es weiterzuverfolgen. Insgesamt sind die Bildungsanstrengungen auszubauen, um die Zahl jener zu reduzieren, die ohne Schul- und/oder Berufsabschluss bleiben.

Die heimische Bevölkerung verfügt über viele bisher nicht gehobene Potentiale. Der demografische Wandel ist gestaltbar.“ 
 

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