Johanna hat aufregende zwei Wochen hinter sich: Sie war Praktikantin in der CSU-Landesgruppe. Ganz besonderer Höhepunkt war das Interview, welches sie mit der Vorsitzenden Gerda Hasselfeldt führen konnte.

Johanna hat aufregende zwei Wochen hinter sich: Sie war Praktikantin in der CSU-Landesgruppe. Dabei lernte sie die Abläufe des Parlamentes hautnah kennen, war dabei als Gesetze im Plenum debattiert und verabschiedet wurden, konnte ein Foto mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ergattern und führte sogar ein Interview mit Gerda Hasselfeldt, der Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe. Die 14-Jährige glücklich: "Es war eine sehr lehrreiche, interessante und schöne Zeit. Ich bekam tolle Einblicke in das Leben eines Politikers."

Lesen Sie hier das Interview von Johanna (14) mit Gerda Hasselfeldt:

Wie haben Sie eigentlich Angela Merkel kennengelernt?

1990 nach der Bundestagswahl, da habe ich sie schon häufig mal gesehen. Als sie dann Frauenministerin wurde und ich Gesundheitsministerin, habe ich viel mit ihr zu tun gehabt, ich bin viel mit ihr verreist, und wir haben uns jetzt auch angefreundet.

Wie sind Sie eigentlich auf Ihren Beruf als Politikerin gekommen?

Ach, das war so: Ich war schon immer für Politik interessiert auch schon als junges Mädchen. Überall wo ich war und Politik hörte, habe ich mich sehr interessiert. Da mein Vater auch Abgeordneter war, war Politik in unserer Familie selbstverständlich. Wir haben uns immer, wenn es ging, über Politik unterhalten. (lacht) Egal ob beim Abendessen oder im Auto, einfach immer. Als ich dann die Idee hatte, auch in die Politik zu gehen, war meine Mutter nicht so begeistert davon, weil sie wusste, wie wenig Zeit Politiker für ihre Familien haben. Ich habe aber nicht auf sie gehört und habe bald darauf Volkswirtschaft studiert. Neben meinem Studium war ich Mitglied in der Partei und in der Jungen Union. Ja, und so kam es ungefähr, dass ich Politikerin wurde ...

Was würden Sie im Moment am ehesten in der Politik ändern wollen?

Auf jeden Fall das Asylproblem ... Wir stecken ja ganz schön in Problemen deswegen. Die größte Aufgabe ist jetzt für uns, weniger Flüchtlinge aufzunehmen und dafür die Flüchtlinge, die dann noch kommen, besser aufzunehmen und uns besser um sie zu kümmern.

Ich danke Ihnen herzlich für das Interview Frau Hasselfeldt.

 

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