Gerda Hasselfeldt nahm am Wochenende am 27. Sachsentreffen in Siebenbürgen teil. Dort traf sie unter anderem auch den rumänischen Präsidenten Klaus Johannis. 

„In der Welt zuhause, in Siebenbürgen daheim” unter diesem Motto trafen sich die Siebenbürger Sachsen – eine deutschsprachige Minderheit im heutigen Rumänien – vergangenes Wochenende in Hermannstadt. Bei dem diesjährigen Sachsentreffen kamen nach Veranstalterangaben mehr als 15.000 Siebenbürger Sachsen aus aller Welt. Als Ehrengast des Sachsentreffens begrüßte Gerda Hasselfeldt zusammen mit Präsident Johannis, der Bürgermeisterin von Hermannstadt Astrid Fodor und dem CSU-Fraktionskollegen Bernd Fabritius, dem Präsidenten des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, die Trachtengruppen bei der Darbietung von Volkstänzen in der Hermannstädter Innenstadt. „Ich bin sehr beeindruckt, was Sie hier vor Ort geleistet haben und heute leisten. Obwohl viele Siebenbürger Sachsen weggezogen sind, ist ihr Erbe hier lebendig und unverkennbar“, so Hasselfeldt in ihrem Grußwort. „Mit großer Unterstützung ihrer Landsleute außerhalb Rumäniens, aber vor allem durch die konkrete Arbeit hier vor Ort in den Gemeinden, Verbänden und Kirchen haben Sie dafür gesorgt, dass Siebenbürgen heute strahlt, und darauf können Sie stolz sein.“ Hasselfeldt würdigte so insbesondere das Engagement der Verbände für das Siebenbürger Erbe und der Rumäniendeutschen. „Seit vielen Jahrzehnten setzen Sie sich für den europäischen Einigungsprozess ein und sind so zu Brückenbauern für das vereinte Europa geworden, so Hasselfeldt.

In ihrem Grußwort bei der Hauptfestveranstaltung des Sachsentreffens betonte Hasselfeldt außerdem die Bedeutung gemeinsamer Werte wie Gemeinschaftssinn und Traditionspflege für das Zusammenleben in einer für Europa so schwierigen und stürmischen Zeit.

27. Sachsentreffen in Siebenbürgen© CSU-Landesgruppe

Auch Bernd Fabritius unterstrich zu Beginn des dreitägigen 27. Sachsentages in Herrmannstadt: „Wir werden Tage des Wiedersehens erleben und mit einem nochmals gefestigteren Gefühl nach Hause fahren, dass unsere Gemeinschaft lebendig ist, dass sie zusammenhält und dass sie sich auf die Zukunft freut.“

Hintergrund: Das 27. Sachsentreffen fand vom 4.-6. August in Hermannstadt statt. Das reichhaltige Programm von Ausstellungen, Konzerten und Volksveranstaltungen wurde veranstaltet vom Demokratisches Forum der Deutschen in Siebenbürgen (Siebenbürgenforum) und dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatsortsgemeinschaften. Möglichst vielen Landsleute und auch Jugendliche aus der Föderation der Siebenbürger Sachsen (USA, Kanada, Österreich, Deutschland und Rumänien) sollten die Chance haben, aktiv daran teilzunehmen und Siebenbürgen und seine Kultur zu erleben. Die Siebenbürger Sachsen leben in Deutschland überwiegend in Bayern, aber auch in Nordrhein-Westphalen und Baden-Württemberg.

 

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