Pressemitteilung 13.10.2006
Gratulation an die Gewinner – Exzellenzwettbewerb beschleunigt Profilbildung

Exzellenzwettbewerb und Hochschulpakt sind zwei Seiten einer Medaille

Zu den Ergebnissen der ersten Runde des Exzellenzwettbewerbs erklären die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB, und die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB:

Wir gratulieren den ausgezeichneten Hochschulen München und Karlsruhe. Sie haben sich in einem harten zweistufigen Wettbewerb durchgesetzt. Internationale Gutachter haben ihre Konzepte als besonders exzellent hervorgehoben.

Das Ergebnis lässt folgende Schlüsse zu:

1. Die deutsche Hochschullandschaft hat Leuchttürme. Durch den Exzellenzwettbewerb werden sie internatio­nal sichtbar. Das stärkt die Wettbewerbsposition Deutschlands im internationalen Wissenschaftswettbe­werb.

2. Exzellenz ist das Ergebnis langjähriger kontinuierlicher Förderung durch die Politik, aber auch einer klugen Leitung und Strategie der Hochschulen selbst.

3. Es war richtig, dass die Union darauf gedrängt hat, dass der Exzellenzwettbewerb nicht allein auf Eliteuni­ver­sitä­ten fokussiert wird, sondern auch Exzellenzcluster und gute Nachwuchsförderung in Form von Graduier­ten­schulen prämiert werden. Es war von vornherein klar, dass nur wenige Hochschulen insgesamt Spitze sein würden, aber viele haben sehr, sehr gute Fachbereiche. Insbesondere die Entwicklung von Exzellenzclustern und Graduiertenschulen hat Schwung in die Hochschul­land­schaft gebracht. Die Universitäten ha­ben ihre Stär­ken herausgearbeitet. Die dringend not­wendi­ge Profil­bil­dung der deutschen Hoch­schul­land­schaft ist damit an­gestoßen und beschleunigt worden.

Exzellenzwettbewerb und Hochschulpakt sind zwei Seiten einer Medaille. Die deutschen Hochschulen müssen Profile entwickeln, damit sie einer steigenden Anzahl junger Leute mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen an die Ausbildung Angebote machen und gleichzeitig ernstzu­neh­mende Player im internationalen Wissenschafts- und For­schungswettbewerb sein können.