Heute hat der Deutsche Bundestag der Verlängerung des EFSF-Programms für Griechenland zugestimmt. Dazu sagt die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt:
„Unser Prinzip war und bleibt: Hilfen gegen Auflagen. Dieser Weg war erfolgreich in Irland, Spanien, Portugal und Zypern. Diesen Weg setzen wir jetzt auch in Griechenland fort, allerdings mit deutlichen Bauchschmerzen. Griechenland bekommt nicht mehr Geld, sondern die griechische Regierung bekommt lediglich vier Monate mehr Zeit, die Kriterien des laufenden Programms zu erfüllen. Das ist die letzte Chance für Griechenland. Die griechische Regierung muss jetzt zeigen, dass sie die Solidarität Europas verdient und konkrete Ergebnisse liefern. Grundlage für Solidarität ist Vertrauen. Das hat in den letzten Wochen durch zahlreiche Äußerungen griechischer Regierungsmitglieder sehr gelitten. Dieses Vertrauen muss die griechische Regierung jetzt schnellstmöglich wieder aufbauen. Ein erster Schritt wäre, sich an die Redewendung zu halten: Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.“