Deutschland bleibt wichtiger Stabilitätsanker im Euroraum
Heute hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie die Herbstprojektion der Bundesregierung vorgestellt. Hierzu erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Dr. Georg Nüßlein:
„Die Ergebnisse der Herbstprojektion zeigen, dass unsere Wirtschaft nach einer kurzen Zeit auf dem Standstreifen wieder Fahrt aufgenommen hat. Die Zeichen stehen auf Wachstum. Das ist eine gute Nachricht. Deutschland bleibt damit nach wie vor ein wichtiger Stabilitätsanker im Euroraum. Bedauerlich ist, dass das weltwirtschaftliche Umfeld weiterhin so fragil ist, dass die Außenwirtschaft ihrer Rolle als Wachstumsmotor auch in absehbarer Zeit nicht gerecht werden kann. Umso positiver ist, dass unsere Binnenwirtschaft diesen Part übernehmen und als Zugpferd für Wachstumsimpulse sorgen kann. Das ist nicht zuletzt der guten Stimmung in den deutschen Unternehmen und ihren Investitionen sowie dem Anstieg der Beschäftigung und der Einkommen zu verdanken. Zu begrüßen ist, dass diese wirtschaftliche Dynamik bis in das kommende Jahr trägt und sich beschleunigen wird.
Den Grundstein für diese positive wirtschaftliche Entwicklung haben nicht nur unsere Unternehmen und Beschäftigten gelegt. Auch die Bundesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode mit ihrer Wirtschaftspolitik die richtigen Weichen dafür gestellt. Es kommt jetzt darauf an, dass die neue Bundesregierung ihre Wirtschaftspolitik so ausrichtet, dass eine solide Wirtschaftsentwicklung auch in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Steuererhöhungen oder eine Vergemeinschaftung von Schulden können hier keine probaten Mittel sein. Vielmehr kommt es zum Beispiel darauf an, dass wir den eingeschlagenen Kurs der finanziellen Solidität und Stabilität weiterfahren und die Weichen in der Energiepolitik so stellen, dass Energie für die Unternehmen und Menschen in unserem sicher und bezahlbar bleibt.“