Pressemitteilung 24.09.2026
„Unser Kurs bleibt: Technologieoffenheit statt Verbote!“

Zur vorgestellten Taff-Roadmap (Roadmap for Transitioning Away from Fossil Fuels) können Sie den umweltpolitischen Sprecher der CSU im Bundestag, Christian Moser, MdB, gerne wie folgt zitieren:

„Die TAFF-Roadmap ist vorgestellt, nicht beschlossen worden. Sie beschreibt Optionen und ist keine neue Beschlusslage. Unser Kurs bleibt: Technologieoffenheit statt Verbote.
Im Gebäudesektor sieht die Strategie die Wärmepumpe als künftig dominierende Heizform. Mit der Abschaffung des Heizungsgesetzes von Robert Habeck haben wir die grüne Bevormundung im Heizungskeller beendet. Denn Technologieoffenheit ist notwendig, um die Klimaschutzziele im Gebäudesektor tatsächlich zu erreichen. Klimafreundliches Heizen kann nur über Anreize erreicht werden, nicht über Verbote. Wenn sich viele Menschen für eine Wärmepumpe entscheiden, weil sie in ihr Wohn- und Heizkonzept passt, unterstützen wir das – auch durch eine nach wie vor hohe Heizungsförderung. Wir wollen aber auch für die Menschen, für die eine Wärmepumpe nicht passt, alternative Heizmodelle erlauben. Am Markt wird sich das effizienteste System durchsetzen, ohne für besondere Situationen Optionen auszuschließen.
Für den Straßenverkehr geht das Papier davon aus, dass ab 2035 nur noch Elektroautos neu zugelassen werden – so, wie es das EU-Verbrenner-Verbot derzeit vorsieht. Das bedeutet jedoch keine Abkehr von alternativen Kraftstoffen und Technologieoffenheit. Gerade den alternativen Kraftstoffen wird darin erhebliches Potenzial bescheinigt. Die Bundesregierung setzt sich auf europäischer Ebene weiter dafür ein, dass das Verbrenner-Verbot fällt – daran ändert die Roadmap nichts.
Beim Kohleausstieg wird als Option genannt, bereits 2035 statt wie gesetzlich festgelegt 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Diese Option soll geprüft werden – eine Prüfung ist aber noch keine Entscheidung. Bevor das Kohleausstiegsgesetz angepasst wird, ist das Ergebnis abzuwarten.“