Pressemitteilung 08.07.2009
Richtiges Signal - Bologna-Reform im Interesse der Studierenden voranbringen

Mehr Flexibilität in Bezug auf die Länge des Bachelor-Studiums

Zu den Ergebnissen des gestrigen Gesprächs im Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Umsetzung des Bologna-Prozesses erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stefan Müller MdB, und die zuständige Berichterstatterin der Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Anette Hübinger MdB:

Die Botschaft der gestrigen Konferenz ist klar: Niemand will das Rad zurückdrehen. Die Bologna-Reformen gehen in die richtige Richtung. Allerdings gibt es im Detail noch Einiges zu optimieren. Folgende Punkte sollen nun aufgegriffen und bearbeitet werden:
  • Die Studienstrukturreform muss mit der Erneuerung der Curricula verbunden werden.
  • Mehr Flexibilität in Bezug auf die Länge des Bachelor-Studiums. Je nach Erforderlichkeit muss auch ein Studiengang mit sieben oder acht Semestern möglich sein.
  • Studierende sollten selbst entscheiden können, ob sie einen Master machen wollen oder nicht (keine Quotenregelung).
  • Beratung und Betreuung der Studierenden müssen verbessert werden.
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung soll eine Studie in Auftrag geben, die untersucht, wo die Bachelor-Studenten nach ihrem Abschluss eine Tätigkeit finden.
Insgesamt wollen wir schnell die nötigen Verbesserungen erreichen, damit auch die aktuellen Studierenden noch davon profitieren können.