Pressemitteilung 14.04.2009
Sicherheit für Mensch und Natur steht an erster Stelle

Anbauverbot von genverändertem Mais ist zu begrüßen

Anlässlich der heutigen Ankündigung unserer Bundeslandwirtschafs- und verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, den Anbau und Verkauf der genveränderten Maissorte MON 810 in Deutschland zu verbieten, erklärt der landwirtschafts- und umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:

Ich begrüße die Entscheidung von Bundesministerin Ilse Aigner den Anbau und den Verkauf der genveränderten Maissorte MON 810 in Deutschland zu verbieten.

Für uns hat die größtmögliche Sicherheit für Mensch und Natur beim Einsatz von Gentechnik oberste Priorität. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Risiko für bestimmte Organismen nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Deshalb ist das Verbot richtig. In Bayern ist der Anbau von genveränderten Pflanzen schon alleine Wegen der erforderlichen Abstandsflächen nicht möglich.

Die Forschung für verbesserte Pflanzen zur Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung und zur Anpassung an den Klimawandel sollte aber weiterhin in Deutschland mit unseren strengen Sicherheitsvorschriften stattfinden und nicht ins Ausland abwandern. Alleine auf die Aussagen der in Europa für die Zulassung von genveränderten Lebens- und Futtermitteln zuständigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma dürfen wir uns nicht verlassen. Nur durch eigenes Fachwissen können wir in Deutschland auch in Zukunft die Risiken und Chancen dieser Technologie bewerten und falls erforderlich wie in diesem Fall auch verbieten.