Der deutsche Film ist in der Erfolgsspur
Anlässlich der traditionellen filmpolitischen Debatte der CSU-Filmkommission zur Berlinale erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Der deutsche Film ist in der Erfolgsspur. Deutsche Filme sind ein eindrucksvolles Aushängeschild für unser Land und der Filmproduktionsstandort Deutschland ist international gut aufgestellt. Dies ist vor allem das Verdienst der Filmschaffenden - der Schauspieler, Regisseure und anderer Kreativen oder Produzenten.
Die Filmschaffenden stehen vor dem Problem, dass sie kaum Anspruch auf soziale Absicherung durch Arbeitslosengeld I erwerben können. Wir haben dieses Problem erkannt und deshalb das sogenannte ‚Schweizer Modell‘ vorgeschlagen. Danach werden die ersten 30 Arbeitstage im Rahmen einer Filmproduktion doppelt gewichtet. Leider hat die SPD die Umsetzung dieses Modells bisher abgelehnt. Wir werden uns in weiteren Verhandlungen mit Nachdruck für eine Lösung einsetzen, die der besonderen Situation der Filmschaffenden gerecht wird.
Die effektivste Unterstützung für die Filmschaffenden ist eine konsequente Filmförderung. Filmproduktionen schaffen Arbeit und steigern die Bekanntheit von Schauspielern, Regisseuren und anderen Mitwirkenden. Wir wollen den deutschen Film und die Filmproduktion am Standort Deutschland deshalb weiter auf hohem Niveau fördern. Der Deutsche Filmförderfonds, der auf Betreiben von CDU und CSU eingeführt wurde, stellt seit 2007 jährlich 60 Millionen Euro für Filmproduktionen in Deutschland zur Verfügung. Wir wollen den Deutschen Filmförderfonds für weitere drei Jahre verlängern.
Das nächste Ziel für den deutschen Film sollte ein Marktanteil von 30 Prozent in den deutschen Kinos sein. Nach knapp 27 Prozent im Jahr 2008 ist diese Schwelle zum Greifen nah.