Pressemitteilung 04.08.2008
Kein Eingriff in die unternehmerische Freiheit!

Zur Begrenzung von Managergehältern

Zur Diskussion um die Begrenzung von Managergehältern erklären der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Mitglied in der Koalitionsarbeitsgruppe zum Thema Managergehälter, Max Straubinger, und das Mitglied in der Koalitionsarbeitsgruppe, Dr. Hans-Peter Friedrich:

Ein Eingriff in die Vertragsgestaltung zwischen Unternehmen und ihren Angestellten und damit eine Beschränkung der unternehmerischen Freiheit in Deutschland wird die CSU nicht mittragen. Wir werden keinerlei Neidkampagne die Hand reichen. Offensichtlich glauben die Sozialdemokraten bei jedem politischen Thema jetzt die Linke ihres ehemaligen Vorsitzenden Lafontaine noch links überholen zu müssen. Die Partei verabschiedet sich damit Stück für Stück aus der Regierungsfähigkeit.

Die große Koalition hat eine Arbeitsgruppe zum Thema Managergehälter eingesetzt, die sich im September erstmals treffen wird. Falls gesetzliche Änderungen notwendig sein sollten, gilt für uns der Grundsatz: Transparenz ja, staatlicher Dirigismus nein! Alles andere kommt für die CSU nicht in Frage!