Zu dem jüngsten Besuch Putins in der Türkei sagt der außen- und sicherheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Florian Hahn:
„Die Türkei muss sich klar zur NATO bekennen. Angesichts der aktuellen Spannungen müssen die Partner im westlichen Bündnis zusammenbleiben. So wie wir an der syrischen Grenze zur Türkei halten, muss auch die Türkei als NATO-Mitglied und EU-assoziiertes Land zur gemeinsamen Position stehen. Es darf nicht dazu kommen, dass aus wirtschaftlichen Gründen die internationalen Sanktionen gegen Moskau unterlaufen werden. Ganz offensichtlich versucht Putin, die Türkei mit Ankündigungen einer Verdreifachung des Handelsvolumens, der Errichtung eines Gas-Umschlagplatzes und einer möglichen Preissenkung für russisches Gas dazu zu bewegen, aus der geschlossenen Linie des westlichen Bündnisses auszuscheren.“