Anlässlich der Versendung verschiedener Flyer für Unterrichtsmaterialien der Tierschutzorganisation PETA an Grundschulen, in denen die Organisation für ein veganes Leben wirbt und sowohl tierische Lebensmittel als auch Zoobesuche angreift, erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Marlene Mortler MdB:

„Kinder und Jugendliche mit unserem im Grundgesetz verankerten Staatsziel des Tierschutzes vertraut zu machen, ist grundsätzlich zu begrüßen. Die „PETAkids“-Flyer zeigen aber einmal mehr, dass eine sachliche Diskussion mit sog. Tierschützern nicht möglich ist. Ideologiegetrieben wird definiert, wer gut und böse handelt. Landwirte und Jäger werden als quälende und rücksichtslose Menschen diffamiert. Sieht so eine offene und wertungsfreie Vermittlung von Tierschutzfragen aus? Völlig unter den Tisch fällt beispielsweise die für den Artenschutz wichtige Rolle der Jagd. Ohne die Bejagung von Fressfeinden sähe der Bestand von vielen Arten ganz anders aus.

Ich rufe die von PETA angeschriebenen Schulen dazu auf, die übersandten Flyer nicht im Unterricht zu verteilen. Die Lehrkräfte sollten mit ihren Schülern vielmehr die Landwirte und Jäger vor Ort besuchen und sich ein eigenes Bild von der Realität machen.“

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