Vor dem Hintergrund der Diskussionen zum weiteren Verfahren bei der Besteuerung von Biodiesel
Vor dem Hintergrund der Diskussionen zum weiteren Verfahren bei der Besteuerung von Biodiesel wird sich der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Georg Fahrenschon, am morgigen Mittwoch, 18. April, in München mit Experten zu einem Roundtable-Gespräch treffen.
Mit Inkrafttreten des Biokraftstoffquotengesetzes zum 1. Januar 2007 gibt es zusätzlich zu den klassischen Vertriebswegen einen gesicherten Absatzmarkt für Biokraftstoffe in Deutschland. Mit der 4,4 %-Beimischung von Biodiesel hat der Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, der dem wichtigen Markt der Biokraftstoffe gesicherte Zukunftsaussichten bietet.
Allerdings ist der Preis fossiler Rohstoffe (Rohöl) seit seinem Höhepunkt Ende 2006 deutlich gesunken. Gleichzeitig ging die Marktentwicklung bei Pflanzenöl aufgrund weltweiter Bewegungen der Rohstoffmärkte in die entgegengesetzte Richtung. Aufgrund dieser zweiseitigen Veränderung ist der Preisabstand zwischen den Rohstoffen im Vergleich zum Jahr 2006 deutlich geringer geworden. Das bedeutet, dass es für die Hersteller und Vertreiber von Biodiesel und Pflanzenöl immer schwieriger wird, den am Markt erforderlichen Preisabstand zu Diesel- und Ottokraftstoffen aufrechtzuerhalten.
Diese Entwicklung und die damit verbundenen Probleme wird Fahrenschon morgen in München mit Experten besprechen. Wie wichtig dieses Thema für die Branche ist, zeigt die Teilnehmerliste. Neben dem Bayerischen Bauernverband, dem Bundesverband Freier Tankstellen, dem Technologie und Förderzentrum Straubing, und der Hallertauer Hopfenveredelungsgesellschaft haben sich zudem die Campa Biodiesel GmbH sowie das Centrale-Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk (Carmen e.V.) angemeldet.
Ein ausführlicher Pressebericht folgt im Anschluss an das Gespräch am Mittwoch, 18. April 2007, um 12 Uhr.
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