Studiengebühren erhöhen Chancengerechtigkeit
Die AG Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am Dienstag ein Fachgespräch mit dem für die Pisa-Studien zuständigen OECD-Koordinator Andreas Schleicher geführt. Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht:
Deutlich wurde aber auch, dass die am Lebenseinkommen ausgerichteten OECD-Bildungsvergleichsstudien methodisch durchaus angreifbar sind, insbesondere was ihre Aussagekraft über Bildungssysteme angeht. Allein vom höheren Lebenseinkommen eines Akademikers auf einen höheren Akademikerbedarf einer Volkswirtschaft zu schließen ist nicht überzeugend. Insofern ist es zu begrüßen, dass die OECD zurzeit auch im Erwachsenenbereich eine kompetenzbasierte Studie erarbeitet, die 2013 vorliegen soll (Erwachsenen-PISA). Spätestens dann wird voraussichtich Schluss sein mit der weit verbreiteten Ansicht, dass der Mensch erst beim Abitur beginnt.
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