Zur Vorstellung des 60. Berichts des Wehbeauftragten, Dr. Hans-Peter Bartels, erklärt der außen- und sicherheitspolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Dr. Reinhard Brandl, MdB:

"Jahrzehntelang ist die Bundeswehr immer weiter geschrumpft, bis wir aufgrund der veränderten Sicherheitslage vor vier Jahren das Ruder wieder herumgerissen haben. Aber so schnell bewegt sich ein Tanker wie die Bundeswehr nicht. Die Mehrinvestitionen der letzten Jahre beim Material werden nur langsam spürbar. Zusätzliches Personal steckt erst einmal über Jahre in der Ausbildung, bevor es zur Verfügung steht. Die Aufgaben im Einsatz und im Bündnis sind aber schon heute da und müssen erfüllt werden. Der Wehrbeauftragte kritisiert deshalb zu Recht die alltägliche Mangelverwaltung. Eines ist aber auch klar: Die Situation wird nur besser werden, wenn wir in der Politik einen langen Atem beweisen und die Bundeswehr langfristig und stetig für ihre Aufgaben ausstatten. Sonst wird aus den Trendwenden ein Strohfeuer."

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