Zum Handlungskonzept Stahl können Sie die Klimaschutzbeauftragte Anja Weisgerber mit folgenden Worten zitieren:

„Als Schlüsselindustrie für Deutschland hat die Stahlindustrie eine erhebliche Bedeutung für unsere Volkswirtschaft. Gleichzeitig hat die Branche einen großen Anteil an den Treibhausgasemissionen des Industriesektors. Das ist eine klimapolitische Herausforderung.

Das heute vom Bundeskabinett verabschiedete ‚Handlungskonzept Stahl‘ weist den Weg in die Zukunft – in die Richtung einer CO2-armen und nachhaltigen Stahlproduktion. Mit dem Handlungskonzept unterstützt die Bundesregierung die Branche bei der Dekarbonisierung und fördert diesen Transformationsprozess durch international wettbewerbsfähige Preise für Strom, Gas und Wasserstoff. Im Zentrum steht dabei der Einsatz von grünem Wasserstoff, der mit Erneuerbaren Energien hergestellt wird. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn nur durch den Einsatz dieses klimafreundlichen Rohstoffs ist eine auf Dauer nachhaltige Stahlproduktion möglich.

Damit sind wir weltweit Vorreiter bei der Frage der Vereinbarkeit von Klimaschutz und effizienter Produktion. Am Standort Deutschland sichern wir langfristig eine starke und international wettbewerbsfähige, klimaneutrale Stahlindustrie und zahlreiche Arbeitsplätze. Wir zeigen auf diese Weise, dass industrielle Produktion im energieintensiven Bereich und Klimaschutz gleichzeitig möglich sind.“

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