CSU-Landesgruppe lädt zum traditionellen Maibock-Anstich nach Berlin
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, hat beim Maibock-Anstich 2012 die Vertrauensbasis der drei Koalitionspartner betont. Dass zum traditionellen Anstich der Landesgruppe die gesamte Führungsspitze der beiden Koalitionspartner CDU und FDP gekommen seien, zeige «dass wir eine große Vertrauensbasis haben, die letztlich das Fundament der Koalition ist», so Gerda Hasselfeldt.
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat am vergangenen Montag zum traditionellen Maibockanstich nach Berlin eingeladen.
Die Spitzen der Berliner Koalition kamen in die Bayerische Vertretung, allen voran der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Volker Kauder, der Fraktionsvorsitzende der FDP Rainer Brüderle, sowie die drei CSU-Bundesminister Ilse Aigner, Hans-Peter Friedrich und Peter Ramsauer.
Koalitionsspitze beim traditionellen Maibock-Anstich
Copyright: Henning Schacht - www.berlinpressphoto.de
Darüber hinaus kamen rund 40 CSU-Abgeordnete und zahlreiche Hauptstadtkorrespondenten, um das 9-prozentige Maibockbier zu probieren. Die Berliner CSU-Landesgruppenvorsitzende betonte in ihrer Rede die Vertrauensbasis aller drei Koalitionspartner. Die CSU sage sich selbst, der Schwesterpartei CDU und den Liberalen, aber auch dem politischen Gegner stets offen und ehrlich die Meinung, so Hasselfeldt. „Die einen sagen das ein bisserl deftiger, die anderen etwas charmanter. Aber immer offen, ehrlich und direkt“, sagte sie. Anschließend schlug sie gekonnt den Zapfhahn in das Maibock-Fass, die Blasmusik stimmte ihr Repertoire an während die Bierkrüge gefüllt wurden und die Maibock-Gesellschaft einander zuprosten konnte.
Höhepunkt des Abends war die Rede des Kabarettisten Wolfgang Krebs, der in seinen Paraderollen als Horst Seehofer, als Christian Ude, als Günther Beckstein und als Edmund Stoiber sein Publikum zum Beben brachte. „Gemeinsam haben wir heute ein Stück Bayern nach Berlin gebracht“, freute sich die Landesgruppenvorsitzende.
Druckversion