Zur Debatte um den Schutz von personenbezogenen Daten bei Sprachassistenzsystemen äußert sich der kommissarische Vorsitzende des Ausschusses Digitale Agenda des Deutschen Bundestages und digitalpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Hansjörg Durz, MdB, wie folgt:

„Wir Digitalpolitiker haben das Thema auf dem Schirm. Bereits am 20. Mai 2019 erging eine Einladung an Amazon zu einem Gespräch im Ausschuss Digitale Agenda. Dort soll das Unternehmen darüber Auskunft geben, wie es sicherstellt, dass Alexa nicht unbefugt Gespräche mithört, und dass personenbezogene Daten geschützt werden. Ein solches Gespräch wird es im Ausschuss nach der Sommerpause geben. Derzeit sind wir in der Terminabstimmung.

Wir stehen bei diesem Thema am Anfang der politischen Debatte. Die Problemlage ist vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages treffend zusammengefasst worden. Es geht nun darum, Handlungsbedarfe des Gesetzgebers zu erarbeiten. Dafür muss das Unternehmen angehört werden, aber auch Sicherheitsbehörden und Verbraucherschützer. Ziel muss es sein, handhabbare Lösungen zu entwickeln, denn man sollte Gäste in einem ‚Alexa-Haushalt‘ in Zukunft auch ohne Beipackzettel empfangen können."
 

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