Zur Diskussion um die Verwendung der ursprünglich für das Transrapid-Projekt geplanten Mittel im Bundeshaushalt

Anlässlich der Diskussion um die Verwendung der ursprünglich für das Transrapid-Projekt geplanten Mittel im Bundeshaushalt erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:

Das Aus für den Transrapid ist ein herber Rückschlag bei der Lösung der Verkehrsprobleme im Großraum München und in Bayern im Allgemeinen. Die attraktive Anbindung an den Flughafen München, insbesondere bei der Schiene, bedarf dringend einer Lösung. Die CSU-Landesgruppe fordert umgehend innerhalb der Bedarfsplanüberprüfung den Bahnknoten München zu untersuchen. Diese Untersuchung soll die Optimierung des Nah-, Fern- und Güterverkehrs des Verkehrsträgers Schiene umfassen. Unter anderem soll die Flughafenanbindung sowohl mit der Stadt München als auch mit dem Umland in der Untersuchung enthalten sein. In diesem Zusammenhang sollen u. a. in Erweiterung der Überprüfungen der Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing und der Ausbaustrecke München – Rosenheim – Kiefersfelden – Grenze Deutschland/Österreich auch die Möglichkeiten einer großräumigen Güterumfahrung München, insbesondere bezogen auf die Brennerverkehre, untersucht werden.

In diesem Zusammenhang wird gefordert, die Fernverkehrsverbindung von München über den Flughafen München, Regensburg, Furth im Wald und das Grenzgebiet Deutschland/Tschechien (bis nach Prag) in die Planung aufzunehmen. Die Fluggäste aus dem ostbayerischen Raum benötigen eine rasche, umsteigefreie Anbindung des Airports an den Fernverkehr der Bahn.

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