Zum Kompromiss zur Frauenquote sagt die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt:

„Ich bin froh, dass es nach langen und intensiven Diskussionen gelungen ist, einen vernünftigen Kompromiss bei der Frauenquote zu finden. Auch wir wollen mehr Frauen in Führungspostionen, aber das Quotengesetz muss praxistauglich sein. Der Kompromiss trägt den wichtigsten Bedenken der CSU Rechnung: die Sanktion des „leeren Stuhls“ ist entschärft, die Berichtspflicht ist auf ein Minimum reduziert, die Flexiquote ist eine echte Flexiquote und keine starre Quote durch die Hintertür und in kleinen Gremien von zwei Personen wird es keine Quote geben. Das sind Regelungen im Sinne der Frauen und der Wirtschaft. Das ist eine Frauenquote mit Augenmaß. Deshalb bin ich mit dem Erreichten zufrieden. Das ist ein guter Kompromiss.“

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