Zur Debatte um einen Schuldenschnitt und die Beteiligung des IWF an einem Hilfsprogramm für Griechenland hat sich die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt, gegenüber Reuters wie folgt geäußert:

„Der Internationale Währungsfonds muss mit an Bord bleiben. Die Experten des IWF haben viel Erfahrung, wie Schulden abgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit der Länder nachhaltig verbessert werden können.

Griechenland muss jetzt endlich die für die erste Programmüberprüfung vereinbarten Reformen effektiv umsetzen. Ein Schuldenschnitt ist dazu keine Alternative. Ihn wird es mit der CSU nicht geben. Was die Erlöse aus dem Privatisierungsfonds betrifft, gelten die Vereinbarungen zum Hilfsprogramm. Ich sehe weder einen Grund noch eine Rechtsgrundlage, davon abzuweichen.“

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