Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Berufsbildungsberichts durch das Bundeskabinett äußert sich die bildungspolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Katrin Staffler, MdB, wie folgt: 

"Es ist erfreulich, dass sich der Trend der angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätze nach oben entwickelt. Allerdings zeigen die Zahlen auch deutlich, dass der Ausbildungsmarkt noch lange nicht das Vor-Pandemie-Niveau aus dem Jahr 2019 erreicht hat. Der Trend zur Akademisierung setzt sich bei gleichzeitig rückläufigen Bewerbermeldungen weiter fort. Mit Blick auf den dringend notwendigen Fachkräftebedarf unserer Wirtschaft ist in der beruflichen Bildung also dringender Handlungsbedarf geboten! Vor allem bei handwerklichen und gewerblich-technischen Berufen muss mit Blick auf Attraktivität und Ansehen in unserer Gesellschaft mehr passieren! Mit dem Bericht der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" wurden im vergangenen Sommer zahlreiche Vorschläge auf den Tisch gelegt. Eindeutige Zeichen, dass die Bundesregierung diese zeitnah umsetzen will, sucht man bislang vergebens. Stattdessen entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Stärkung und Weiterentwicklung der Beruflichen Bildung nicht zur Top-Priorität der Bundesregierung zählt. Das ist nicht nur schade für die vielen jungen Menschen in unserem Land, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft!"

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