Bartholomäus Kalb zur Steuerentlastung

Zu Presseberichten zu einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, wonach inzwischen jeder elfte Erwerbstätige in Deutschland den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlt und zu den Reformvorschlägen des Steuerzahlerbunds, erklärt der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Bartholomäus Kalb MdB:

„Die Studie des IW rückt ein Problem ins Scheinwerferlicht, das auch die CSU-Landesgruppe lösen will: Den Spitzensteuersatz zahlen längst nicht mehr nur Spitzenverdiener, sondern bereits jeder elfte Erwerbstätige. Wir wollen deshalb die Einkommensgrenze anheben, ab der dieser Steuersatz fällig wird und damit Facharbeiter, Handwerker und Kleinunternehmer entlasten.

Ich stimme auch dem Steuerzahlerbund zu, dass daneben unbedingt eine Absenkung der Steuersätze für Geringverdiener notwendig ist, da in dieser Gruppe die Steuersätze besonders steil ansteigen. Dies ist nicht nur ungerecht, sondern mindert auch den Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen oder Arbeitszeiten auszudehnen. Von einem Überbietungswettbewerb in Sachen Steuerreform halte ich aber nichts. Zur Lösung der auch vom IW und vom Steuerzahlerbund benannten Probleme haben wir ein glaubwürdiges und effektives Modell erarbeitet.  Unser Modell würde einen Durchschnittsverdiener mit 35.000 Euro Jahreseinkommen um knapp 500 Euro entlasten und damit mit einem Gesamtvolumen von 15 Milliarden Euro seriös finanzierbar bleibt.“

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