Auf Milchgipfel alle Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Milchbauern ausloten

Anlässlich der Einberufung eines Milchgipfels durch Bundesministerin Aigner erklärt der agrarpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:

Die Einberufung eines weiteren Milchgipfels durch Bundesministerin Aigner ist uneingeschränkt zu unterstützen. Dort müssen alle Möglichkeiten zur Hilfe für die Milchbauern ausgelotet werden.Die Lage der deutschen Milchbauern befindet sich durch den starken Verfall der Milchpreise in einem katastrophalen Zustand. Zu den derzeitig gezahlten Preisen kann die Milch nicht mehr kostendeckend produziert werden.

Wir brauchen in Deutschland Milchbauern, die von ihrer Arbeit leben können. Milch von regionalen Erzeugern ist nicht nur wichtig für Gesundheit und Umwelt, sondern auch für die Zukunft der Kulturlandschaft. Die Arbeit der Milchbauern prägt das Landschaftsbild, vor allem in Bayern.

Ohne auskömmliche Milchpreise werden viele Milchbauern ihre Arbeit aufgeben müssen, was wiederum in Zukunft zu stark ansteigenden Preisen führen wird. Diese starken Preisschwankungen müssen im Interesse von Verbrauchern und Milchbauern begrenzt werden.

Das Ziel muss ein auskömmlicher und kalkulierbarer Preis für die Milch sein. Es darf nicht sein, dass zum Teil viele Mineralwassersorten teurer sind als unsere hochwertige Milch. Bei dem Milchgipfel müssen alle Teilnehmer ihren Beitrag für auskömmliche Milchpreise leisten. Dazu müssen alle möglichen Maßnahmen ausgelotet werden.

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