Montag, 23. März 2009, 9.30 bis 12.30 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, die Bundesregierung hat sich 2008 erneut zum „Lissabon-Ziel“ bekannt. Es ist aber noch nicht abzusehen, wann es Deutschland gelingen wird, drei Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aufzuwenden. Derzeit stehen wir bei zirka 2,5 Prozent, und die Wirtschaftskrise könnte sich negativ auf die Forschungsbudgets der deutschen Unternehmen auswirken.
Befürwortern einer Förderung von FuE mit steuerlichen Mitteln wird zumeist entgegengehalten, dass die Projektförderung das effektivere Mittel sei. Häufig werden auch „Mitnahmeeffekte“ als Gegenargument genannt. Richtig ist, dass deutsche Unternehmen Aufwendungen für FuE bereits heute steuerlich als Betriebsausgaben geltend machen können. Allerdings werden FuE in Großbritannien, Österreich, Frankreich und anderen Staaten erfolgreich mit weiteren Steuervergünstigungen gefördert.
In unserem Fachgespräch
am Montag, dem 23. März 2009, 9.30 bis 12.30 Uhr,
im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, Raum E 300,
im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, Raum E 300,
wollen wir mit Ihnen darüber diskutieren, ob auch in Deutschland die FuE steuerlich gefördert werden sollte und warum solche Fördermaßnahmen in anderen Staaten erfolgreich angewandt werden. Zugleich wollen wir beraten, wie eine FuE-Förderung ausgestaltet werden muss, um bestmögliche Lenkungseffekte in Richtung auf mehr Investitionen in FuE zu erzielen.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Das detaillierte Programm finden Sie unter dem Link "Programm".
Pressebetreuung: Martin Kreienbaum, 0172/393 98 25