Zur Diskussion über geplante Dokumentationsstätte gegen Vertreibungen
Zur Diskussion über die geplante Dokumentationsstätte gegen Vertreibungen und die Beteiligung der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, erklärt der innenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Der Bund der Vertriebenen muss in den Gremien des geplanten Dokumentationszentrums gegen Vertreibungen maßgeblich vertreten sein. Dies bedeutet auch, dass es dem Bund der Vertriebenen selbst überlassen sein muss, durch wen er in diesen Gremien vertreten wird. Die von Wolfgang Thierse geäußerte Ablehnung einer Beteiligung der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, ist unzumutbar.
Erika Steinbach und der Bund der Vertriebenen haben durch ihren langjährigen Einsatz für ein Zentrum gegen Vertreibungen einen maßgeblichen Verdienst daran, dass die Dokumentationsstätte in Berlin nun errichtet wird. Es ist deshalb völlig inakzeptabel, Erika Steinbach ein maßgebliches Mitwirkungsrecht in der künftigen Einrichtung zu verwehren.
Druckversion