Zur aktuellen Situation des bayerischen Mittelstandes
Zur aktuellen Situation des bayerischen Mittelstands erklärt der wirtschafts- politische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt:
Das renommierte Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum auf 2,8 Prozent angehoben und die Bundesagentur für Arbeit rechnet statt mit 4,3 Millionen Arbeitssuchenden für 2007 im Schnitt jetzt mit 3,9 Millionen.
Es ist unübersehbar: Der Aufschwung hat Deutschland erreicht. Vor allem die mittelständischen Unternehmen profitieren von unserer wieder erstarkenden Binnenwirtschaft. Nach 75 Prozent Anfang 2006 schauen bereits heute 91 Prozent der bayerischen Mittelständler optimistisch nach vorn. Über ein Drittel der Unternehmen planen neue Arbeitsplätze und 89 Prozent der Unternehmen wollen ihr Investitionsniveau halten oder sogar steigern. Damit ist die Investitionsbereitschaft der bayerischen Mittelständler größer als in jedem anderen Bundesland.
Auf dem Internationalen Forum der Handwerksjunioren Mitte März war die gute Stimmung der Unternehmer mit Händen zu greifen. Damit der Mittelstandsmotor auch künftig kräftig läuft, werden wir zügig unsere Reformanstrengungen fortsetzen. Dazu gehören z. B. das zweite Mittelstandsentlastungsgesetz, mit dem wir die Unternehmen von weiteren unnötigen bürokratischen Lasten befreien werden, und die Unternehmensteuerreform. Im Gesetzgebungsverfahren werden wir hierbei verstärkt darauf achten, dass die mittelständischen Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt werden.
Druckversion