Deutschland punktet bei beruflicher Bildung, frühkindlicher Bildung, in MINT-Fächern und bei Bildungsausgaben

Am heutigen Mittwoch fand im Bundestagsausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ein Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Schleicher statt, Direktor der OECD-Direktion für Bildung und Kompetenzen. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Xaver Jung:

Albert Rupprecht: „Deutschland verfügt heute über ein starkes, leistungsfähi­ges und international attraktives Bildungssystem. Wir haben uns spürbar verbessert und liegen in entscheidenden Leistungsbereichen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Das ist der Befund des kürzlich veröffentlich­ten OECD-Berichts ‚Bildung auf einen Blick 2015‘ sowie des heutigen Gesprächs.

Besonders freut mich, dass die OECD nun endlich auch die großen Leistungen der beruflichen Bildung anerkennt. Sie ist ein wesentlicher Faktor für die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland, da Bildungs- und Beschäftigungs­system gut aufeinander abgestimmt sind. Auch trägt die berufliche Bildung maßgeblich zum hohen Bildungsgrad der Bevölkerung insgesamt bei.“

Xaver Jung: „Der OECD-Bericht für Deutschland belegt eine klare positive Entwicklung bei den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das gilt beispielsweise für Studienanfänger wie auch für Absolventen. Auch die Höherqualifizierung schreitet in Deutschland voran; die Zahlen bei Master und Promotionen liegen über dem OECD-Durchschnitt.

Die Bildungsbeteiligung bei den Jüngsten ist hoch. So sind in Deutschland 96 Prozent der 4-Jährigen in frühkindlichen Einrichtungen, das OECD-Mittel liegt bei 88 Prozent. Auch bei den Bildungsausgaben kann Deutschland punkten. Sie sind gestiegen und liegen absolut pro Bildungsteilnehmenden über dem OECD-Durchschnitt.

Insgesamt belegen die aktuellen OECD-Zahlen erneut: Unser Bildungssystem ist eine unserer Stärken. Wir entwickeln uns im internationalen Vergleich in Richtung Spitzengruppe. Die Union wird auch künftig ihren Beitrag leisten, um diese gute Entwicklung in der Bildung weiter zu stützen.“

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