Zu ersten Ankündigungen der neuen griechischen Regierung erklärt der außen-und europapolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Florian Hahn:
„Es ist zutiefst beunruhigend, wenn die griechische Regierung sich schon am ersten Arbeitstag von möglichen weiteren Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegenüber Russland distanziert und erklärt, zentrale Reformmaßnahmen – wie die Verschlankung des öffentlichen Dienstes – rückgängig machen zu wollen. Mit solchen Provokationen an die Adresse seiner Partner in der EU riskiert Griechenland Sicherheit und Stabilität in Europa. Griechenland kann nur erwarten, dass Europa das Land weiterhin unterstützt, wenn es selbst Vereinbarungen einhält und zu gemeinsamen Positionen steht. Ein Mitgliedstaat kann nicht verlangen, dass nur er allein nach eigenen Regeln spielen darf. Sonst gehen in Europa Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Mitgliedstaaten untereinander und der Menschen in ihre Regierungen verloren.“
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