CSU-Landesgruppenvorsitzende kritisiert SPD-Papier zur Energiepolitik
Das von Steinbrück vorgestellte Papier zur Energiepolitik enthalte keine Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende und will die Probleme nur mit Salbe überdecken, kritisiert die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa:
„Die SPD hat keine Antwort auf die von ihr mit verursachten strukturellen Probleme auf dem Energiemarkt. Mit erzwungenen Tarifsenkungen doktert die SPD nur an den Symptomen herum. Einen gebrochenen Arm heilt man auch nicht nur mit weißer Salbe. Ursache für die stetig steigenden Preise ist der völlig unkontrollierte Ausbau der Erneuerbaren Energien unter Rot-Grün. Das führt dazu, dass die EEG-Umlage steigt, je mehr Strom aus Erneuerbaren Energien produziert wird. Das ist irrwitzig. Diesen Zusammenhang müssen wir durchbrechen, das hat Rot-Grün bisher verhindert.
Wir wollen deshalb die EEG-Umlage auf einen festen Wert deckeln und die Differenz zum tatsächlichen Wert über einen Fonds zwischenfinanzieren. Das würde die Stromkunden spürbar entlasten und eine Ursache des Problems bekämpfen. Nach der Wahl werden wir das EEG grundlegend reformieren.“
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