Anlässlich der heute im Bundestag beschlossenen Reform der medizinischen Notfallversorgung äußert sich der zuständige Berichterstatter der CSU im Bundestag, Prof. Dr. Hans Theiss, MdB, wie folgt:

"Die seit Jahren überfällige Reform der Notfallversorgung wird nun umgesetzt: Die Versorgung der Bevölkerung steht für uns dabei an erster Stelle.

Zentral dabei ist:
- Die digitale Vernetzung der Notrufnummer 112 der Rettungsleitstellen und der Hotline 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Als entscheidender Schritt zur effizienten Patientensteuerung - damit werden überfüllte Notaufnahmen entlastet und Notfallpatienten schneller behandelt. 
- Wir setzen die überfällige Digitalisierung und telemedizinische Versorgung um. Diese Elemente werden auch im geplanten Primärversorgungssystem zum Tragen kommen.  
- Weiter wird erstmals eine gesetzliche Absicherung der Finanzierung des Rettungswesens durch die Krankenkassen im SGB V verankert. Also keine Rechnungen für Rettungseinsätze an Patienten oder Kommunen.
- Die Luftrettung mit ihren spezifischen Belangen wird gestärkt durch die Einbindung in das medizinische Notfallgremium. Denn auch bei einer Reduzierung der Krankenhausstandorte ist für uns klar: Die Notfallrettung aus der Luft muss gesichert sein.
- Erstmals werden palliative Strukturen in die neuen Integrierten Notfallzentren eingebunden sowie auch die besonderen Belange von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt."
 

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