EU-Landwirtschaftspolitik muss unterschiedliche regionale Gegebenheiten berücksichtigen
Anlässlich des informellen EU-Agrarministerrates in Brünn erklärt der agrarpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:
Die Forderung nach einer Erhöhung von Direktzahlungen für die östlichen Mitgliedstaaten im Zuge einer Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2013 halten wir für nicht sinnvoll. Im Gegenteil: Die bisherigen geringeren Direktzahlungen sind durch die niedrigeren Kosten der Landwirte in den östlichen Mitgliedstaaten völlig gerechtfertigt. Bei der Verteilung der Direktzahlungen gilt es immer auch, die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten wie Lebenshaltungs- oder Betriebskosten in der EU zu berücksichtigen.
Eine Erhöhung des Agrarbudgets der Europäischen Union ist unwahrscheinlich, daher würde eine Angleichung der Direktzahlungen an die östlichen Mitgliedstaaten zu Einkommenseinbußen von 27 Prozent bei den deutschen Bauern führen.
Für uns gilt: Die deutschen Bauern dürfen nicht für die Erweiterung der Europäischen Union mit erheblichen Einkommenseinbußen bezahlen müssen.
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