Da darf es keine Verharmlosung oder Verklärung geben
Zu den Äußerungen von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk:
Sellering verklärt mit seiner Äußerung die deutsche Nachkriegsgeschichte und verunglimpft die Opfer der SED-Diktatur. Ein Regime, das sich auf Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl und Stasi-Willkür gründet, ist eindeutig ein Unrechtsstaat. Da darf es keine Verharmlosung oder Verklärung geben.
Wenn Sellering von der DDR als einem Regime mit einem ‚Schuss Willkür und Abhängigkeit‘ spricht, hat er scheinbar Todesstreifen und Stasi-Gefängnisse vergessen. Seine sozialistische Romantik, die die zynische Menschenverachtung des DDR-Regimes ausblendet, ist völlig inakzeptabel. Gerade vor dem Hintergrund des 20. Jahrestages des Mauerfalls in diesem Jahr ist eine derartige Verharmlosung des DDR-Regimes nicht hinnehmbar.
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