18. März 2009 von 14.00 bis 16.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklungs- und Schwellenländer verfügen über eine wachsende wissenschaftliche Kompetenz und spielen bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen eine entscheidende Rolle: Klimawandel, Umweltzerstörung, der Bedarf einer wachsenden Weltbevölkerung an Energie und Wasser, an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung.

Forschung und Technologie können zur Lösung dieser Herausforderungen einen wichtigen Beitrag leisten. Erfolgreiche Lösungskonzepte können jedoch nur gemeinsam mit den Entwicklungs- und Schwellenländer erarbeitet werden. Daher ist eine enge Verzahnung mit der Erfahrung der Ent-wicklungszusammenarbeit notwendig.
 
Deutschland kann hier ein starker und zuverlässiger Partner sein, der neue Wege der Zusammen-arbeit aufzeigt: Wir sind nicht nur wissenschaftlich hervorragend aufgestellt, wir haben auch zahl-reiche innovative Unternehmen und Durchführungsorganisationen der Entwicklungszusammen-arbeit, die ihre Kompetenz in die Zusammenarbeit einbringen wollen. So können technologische Lösungen und Handlungskonzepte entstehen, die an die speziellen Bedürfnisse der Partnerländer angepasst sind. Wissenschaftliche Kooperation kann so einerseits zur Problemlösung vor Ort beitragen, andererseits aber auch wachsende Märkte für unsere Wirtschaft erschließen: eine klassische Win-win-Situation!
Es stellt sich die Frage: Was können die Bildungs- und Forschungspolitik sowie die Entwicklungs-politik zur Unterstützung von Wissenschaftlern und Unternehmen beitragen, um weitere Synergieeffekte zu erreichen?
Anhand von drei „Best Practice-Beispielen“ aus der Projektförderung des BMBF wollen wir dies mit Ihnen diskutieren:
 
am Mittwoch, dem 18. März 2009 von 14.00 bis 16.30 Uhr,
Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Dorotheenstraße 100,
Raum 1.302, 10117 Berlin.
 
Das detaillierte Programm finden Sie unter dem Termin-Link.
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