Zum Milchgipfel

Anlässlich des gestrigen Milchgipfels mit den Vertretern des Deutschen Bauernverbands, des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter, von Molkereien, Einzelhandel und den Ländern, erklärt der agrarpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Klaus Hofbauer:

Die CSU-Landegruppe begrüßt den erfolgreichen Verlauf des gestrigen Milchgipfels unter der Leitung von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Es ist erfreulich, dass eine weitere Spaltung der Landwirte auf diesem Weg verhindert wurde. Stattdessen wurde Dank der Initiative unseres Bundeslandwirtschaftsministers beim Runden Tisch konstruktiv und zukunftsorientiert mit allen Beteiligten über die künftige Marschrichtung der deutschen Milchpolitik beraten.

Deutschland braucht eine leistungsstarke Milchwirtschaft und die Landwirte benötigen dafür zuverlässige politische Rahmenbedingungen. Die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Milchviehbetrieb sind in Deutschland geografisch sehr unterschiedlich. Die CSU-Landesgruppe bekräftigt daher ihre Forderung, dass Milcherzeugung für alle Milchbauern – auch in den benachteiligten Regionen Deutschlands - weiter Zukunft haben muss! Unsere Landwirte sorgen nicht nur für unseren hohen Selbstversorgungsgrad, sondern leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Pflege gewachsener Kulturlandschaften.

Aus diesen Gründen steht die CSU-Landesgruppe hinter der Forderung nach der Einrichtung eines Milchfonds. Zusätzliche Mittel aus Brüssel sind absolut notwenig, um die Milcherzeugung in allen Standorten aufrecht zu erhalten und dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen. Darüber hinaus sprechen wir uns klar gegen weitere Erhöhungen der EU-Milchquote bis 2015 aus, sollte diese Maßnahme den heimischen Milchpreis erneut unter Druck setzen. Deutschland muss jetzt anfangen die deutsche Milchwirtschaft zukunftsfest zu machen!

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