Verpflichtung zur Internet-Registrierung für USA-Besucher wird als Misstrauensbekundung empfunden werden
Zur Ankündigung der amerikanischen Regierung einer obligatorischen Internet-Registrierung vor Einreise in die Vereinigten Staaten erklärt der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer:
Die Ankündigung der US-Administration, Besucher der Vereinigten Staaten, die vom Visumszwang befreit sind, zu einer Internetregistrierung vor Reiseantritt zu verpflichten, kommt nicht überraschend. Ich habe schon vor einem dreiviertel Jahr massiv gegen entsprechende Pläne im Capitol protestiert.
Diese Maßnahme wird auch und vor allem uns Europäer treffen, die seit geraumer Zeit kein Visum zur Einreise in die USA mehr benötigen. Diese Erleichterung soll jetzt offensichtlich durch neue bürokratische Hürden teilweise rückgängig gemacht werden.
Die Pläne der US-Behörden strapazieren unsere gewachsene Freundschaft zu den Vereinigten Staaten. Die USA wären in diesen Tagen besser beraten, ihre noch bestehenden Freundschaften zu pflegen statt Alliierte und Freunde zu verprellen. Denn deren Zahl ist endlich.
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