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Stephan Mayer
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Freitag, 3. Juni 2011
Innen- und Rechtspolitik

Mehr Schutz für Fahrgäste

Gewalt auf Bahnsteigen reißt nicht ab
Gestern ist es zum wiederholten Male zu einer tödlichen Auseinandersetzung auf einem Bahnsteig gekommen. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Ich bin entsetzt über den sinnlosen und gewaltbereiten Übergriff, der zum Tod geführt hat. Er ist ein trauriger Beleg dafür, dass die Gewalt auf Bahnsteigen auch weiterhin nicht abreißt. Viele Menschen sind bereits in den vergangenen Monaten Opfer von schweren Übergriffen geworden. Einige mussten diese mit ihrem Leben bezahlen, andere haben schwerste Verletzungen davongetragen. Mittlerweile kommt es selbst am helllichten Tag zu solchen Übergriffen.

Neben einer harten Bestrafung der Täter sehe ich auch die Verkehrsunternehmen in der Pflicht für einen größeren Schutz der Fahrgäste zu sorgen. Auch das flächendeckende Verbot von Alkohol im Nahverkehr sollte in Betracht gezogen werden. Schließlich werden die schrecklichen Übergriffe mehrheitlich im alkoholisierten Zustand begangen. Wenn ein Alkoholverbot wirksam kontrolliert wird, sinkt die Gefahr durch die Präsenz von Sicherheitspersonal sowie durch die gesenkte Aggressivität der potenziellen Täter.

Hintergrund:
Gestern ist auf dem Bahnsteig Rostock-Warnemünde ein Mensch von mehreren, sehr wahrscheinlich alkoholisierten Tätern mit Tritten und Schlägen zu Tode geprügelt worden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Stabile Rahmenbedingungen für Industrie und Arbeitsplätze in Deutschland

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