Freitag, 11. September 2009
Landwirtschaft / Verbraucher
Klarheit, Sicherheit und Transparenz zum Wohle des Verbrauchers
Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln wichtig für die Konsumenten
Anlässlich der Reaktion der SPD auf die Forderung des Vizepräsidenten des Deutschen Bauernverbandes nach einer Kennzeichnung des Fleisches von Tieren, welche mit gentechnisch verändertem Futter aufgezogen wurden, erklärt der agrarpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:
Die CSU tritt in der Diskussion um die Gentechnik jederzeit für Wahrheit, Sicherheit und Transparenz bei der Kennzeichnung von Erzeugnissen ein - ob bei der Gentechnik oder bei der Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln. Deshalb begrüßen wir es außerordentlich, dass die SPD sich scheinbar bei der Frage der Kennzeichnung von tierischen Produkten, die unter Zuhilfenahme gentechnisch veränderter Futtermittel produziert wurden, endlich bewegt.
Eine Positiv-Kennzeichnung von tierischen Lebensmitteln, in deren Züchtungsprozess gentechnisch veränderte Bestandteile eingesetzt wurden, ist von der SPD blockiert worden. Stattdessen hat die SPD aus ideologischen Motiven heraus auf eine ‚Ohne Gentechnik‘-Kennzeichnung gesetzt. Diese weckt bei den Verbrauchern allerdings eine bestimmte Erwartung. Aber für die Kennzeichnung ‚Ohne Gentechnik‘ gibt es Schlupflöcher. So kann der Verbraucher gegenwärtig nicht sicher sein, dass die so gekennzeichneten Lebensmittel von Tieren stammen, die ihr ganzes Leben gentechnikfrei gefüttert wurden.
Wir setzen hingegen auf klare und unmissverständliche Informationen, die mit Hilfe wissenschaftlicher Untersuchungen die geforderte Sicherheit untermauern und etwaige Schlupflöcher ausschließen. So sichern wir die Wahlfreiheit für Verbraucher.