Texte und Interviews

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Donnerstag, 24. Januar 2008

Junge bayerische Unternehmer zu Gast bei CSU-Bundestagsabgeordneten

"Mit Politikern im Dialog – Werkstattbesuch im Bundestag"
Um das gegenseitige Verständnis zwischen Politik und Wirtschaft zu fördern, führten die CSU-Landesgruppe und die "Jungen Unternehmer" im Wirtschaftsbeirat Bayern unter ihrem Vorsitzenden Alexander Lerch in dieser Woche die Aktion „Mit Politikern im Dialog – Werkstattbesuch im Bundestag“ durch. Diese ermöglichte es jungen Unternehmern, einen Bundestagsabgeordneten in einer Sitzungswoche im Bundestag in Berlin persönlich zu begleiten und dabei direkte Einblicke in die politischen Abläufe zu erhalten. Im Rahmen des Projekts führten die Jungunternehmer ausgiebige Gespräche mit den betreuenden Abgeordneten und besuchten die Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen sowie die Fraktionssitzung der CDU/CSU.

Sehr aufschlussreich gestalteten sich die intensiven Diskussionen des Unternehmer-Nachwuchses mit Stellvertretenden Landesgruppenvorsitzenden und Vorsitzenden des Arbeitskreises Arbeit und Soziales, Max Straubinger sowie dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Hartmut Koschyk, zu aktuellen Fragen der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Die jungen Unternehmer drängten dabei auf eine Fortsetzung und Intensivierung der Reformanstrengungen der Großen Koalition. Als Schwerpunkte nannten sie die Reform von Erbschaft- und Einkommensteuer. Hartmut Koschyk teilte die Ansicht der jungen Unternehmer, dass der Regierungsentwurf zur Erbschaftsteuer dringend verändert werden muss und verwies auf Änderungsanträge Bayerns im Bundesrat. Er stellte aber auch wichtige Erfolge der CSU in der Großen Koalition heraus und nannte als Beispiele die Unternehmensteuerreform, die zwei Mittelstandsentlastungsgesetze von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und den neuen Normenkontrollrat für wirksamen Bürokratieabbau.

In der Arbeitsmarktpolitik bestand Einigkeit, dass die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen oberste Priorität haben muss und ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn Millionen Arbeitsplätze gefährden würde.