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Max Straubinger
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Freitag, 9. Dezember 2011
Gesundheit

Inhabergeführte Apotheken stehen für Qualität

SPD richtet sich gegen verantwortlich handelnde Apotheker und die Patientinnen und Patienten
Auf dem Parteitag der SPD wurde ein Leitantrag zur Gesundheitspolitik beschlossen, der Kettenapotheken befürwortet. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger:
„Ich verurteile es, dass sich die Sozialdemokraten in ihrem Parteitagsbeschluss Solidarische Gesundheit‘ für Apothekenketten aussprechen. Sie positionieren sich damit klar gegen inhabergeführte Apotheken. Der Beschluss richtet sich ebenso gegen den verantwortlich handelnden Heilberuf des Apothekers und gegen Patientinnen und Patienten.

Inhabergeführte Apotheken dürfen nicht verdrängt, das Entstehen von Konzernketten muss verhindern werden. Menschlichkeit und qualifizierte Beratung zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten sollen auch weiterhin im Mittelpunkt stehen, es darf nicht der Profit höchste Priorität haben. So ist die hohe Qualität der Arzneimittelversorgung in Deutschland am besten zu sichern.

Wenn die SPD-Parteizentrale behauptet, es handele sich um eine eigentlich nicht gewollte Einzelmeinung, die aus Versehen doch beschlossen worden sei, handelt sie unglaubwürdig. Wer glaubt, dass es so zu diesem Beschluss kommen konnte, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.“

Hintergrund:
Nach derzeitiger Rechtslage dürfen Apotheker neben ihrem Hauptgeschäft höchstens drei Filialen besitzen, die von angestellten Apothekern geführt werden müssen. 2009 hatte sich der Europäische Gerichtshof gegen Kettenapotheken ausgesprochen.

Stabile Rahmenbedingungen für Industrie und Arbeitsplätze in Deutschland

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