Pressemitteilungen

Stephan Mayer
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Montag, 14. November 2011
Innen- und Rechtspolitik

Gewalttäter müssen draußen bleiben

Es muss daher zukünftig verhindert werden, dass bekannte Gewalttäter Zutritt zu Fußballspielen erhalten.
Auf Einladung des Bundesministers des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat heute in Berlin ein Runder Tisch zum Thema „Gewalt im Fußball“ stattgefunden. Dazu erklärt der innen- und sportpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Die jüngste Eskalation von Gewalt in und rund um Stadien hat dem Ansehen des deutschen Fußballs geschadet. Es muss daher zukünftig verhindert werden, dass bekannte Gewalttäter Zutritt zu Fußballspielen erhalten. Hierfür ist eine deutliche Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten erforderlich. Darüber hinaus sollte aus meiner Sicht auch die bisherige Praxis bei der Durchsetzung von Stadionverboten überprüft werden. Hier gibt es noch deutlichen Verbesserungsbedarf.

Für mich sollte auch eine stärkere Miteinbeziehung bereits bestehender Fanprojekte gegen Gewalt geprüft werden. Schließlich können Fußballfans, die Zeugen von Aktionen von gewaltbereiten Tätern im oder vor dem Stadion werden, meist unmittelbar einschreiten und so Schlimmeres verhindern. In den Fanprojekten sollte daher stärker auch eine „Kultur des Hinsehens“ gefördert werden.

Hintergrund:
Spitzenvertreter des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Fußball-Liga sowie Vertreter der Innenminister der Länder haben sich heute auf Einladung des Bundesministers des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich MdB, zu einem Runden Tisch für mehr Sicherheit im deutschen Fußball in Berlin getroffen.

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