Pressemitteilungen

Stephan Mayer
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Donnerstag, 8. Dezember 2011
Innen- und Rechtspolitik

Gemeinsam gegen Gewalt im Fußball

Weder Gewalttäter noch politisch motivierte Gruppen dürfen den Fußball missbrauchen
Heute beginnt die Innenministerkonferenz in Wiesbaden. Dazu erklärt der innen- und sportpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Der Sport und im Besonderen der Fußball wird in unserer Gesellschaft als integrierendes Element gesehen. Leider ist es in den vergangenen Wochen zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Einzelne Straftäter missbrauchen durch ihr Verhalten die Fangemeinde, Vereine und sogar eine ganze Sportart. Geisterspiele und Ausschlüsse aus Wettbewerben sind folgerichtige Antworten auf ausufernde Gewalt, aber bringen keine langfristige Lösung. Es ist daher zu begrüßen, dass die Innenminister den von der Deutschen Fußball Liga (DFL), dem Deutschem Fußball-Bund (DFB) sowie den Ländern erarbeiteten 10-Punkte-Plan für mehr Sicherheit im Sport diskutieren.

Das Massenmedium Sport muss dazu genutzt werden gemeinsam Integration, Freude und Miteinander zu leben. Sport bietet die Chance, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu vereinen. Gemeinsam müssen wir daran arbeiten, dass weder Gewalttäter noch politisch motivierte Gruppen den Fußball missbrauchen.

Es muss Aufgabe aller Beteiligten in Politik, Sport und Gesellschaft sein, einen Dialog zu initiieren, der alle einbindet. Ziel muss es sein, wieder fair miteinander in den Stadien und unserer Gesellschaft umzugehen.

Hintergrund:
Auf der am heutigen Donnerstag in Wiesbaden beginnenden Innenministerkonferenz wird auch über das Thema Bewältigung der Polizeieinsätze bei Fußballspielen diskutiert.

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