Donnerstag, 12. August 2010
Arbeit und Soziales
Forderung der Linken nach Mindestlohn geht ins Leere
Parole der Partei „Die Linke“ nicht glaubwürdig
Zu den neuerlichen Forderungen der Partei „Die Linke“ nach einem gesetzlichen Mindestlohn erklärt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger:
Der ständige Ruf nach einem gesetzlichen Mindestlohn macht die Parole der Partei „Die Linke“ nicht glaubwürdiger - auch nicht im Zusammenhang mit den bisher für „Aufstocker“ angefallenen Kosten.
Tatsache ist, dass nicht ein zu geringer Stundenlohn die Ursache ist, dass das Einkommen aufgestockt werden muss, sondern dass an zu wenig Wochenstunden einer Beschäftigung nachgegangen wird.
Alleinerziehende haben in der Regel nur die Möglichkeit des Hinzuverdienstes oder können oft nur ein Teilzeitarbeitsverhältnis eingehen. In einer solchen Situation hilft kein noch so hoher gesetzlicher Mindestlohn. Deshalb ist es richtig, dass die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den Ländern für mehr Betreuungs- und Kindergartenplätze sorgt, um damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.